Walthari-Lied  -  La chanson de Walther  -17 juillet 2014

La légende

 

Vers 430, les Huns tentent de s’emparer de l’Occident en combattant entre autres les Francs, les Burgondes et le peuple d’Aquitaine. Pour préserver leurs royaumes, les souverains traitent avec l’envahisseur. Comme gage d’alliance, les enfants royaux des pays soumis sont envoyés en otage à la cour du roi des Huns. Walther, fils du roi d’Aquitaine, et sa fiancée Hildegonde, fille d’un roi Burgonde, grandissent ainsi à la cour d’Attila. Ils suivront Hagen de Tronje, un Franc Rhénan d’origine troyenne également otage, et s’évaderont en enivrant les Huns lors d’un festin, emportant avec eux deux coffres remplis de bracelets d’or rouge. D’après la légende, c’est près d’un défilé rocheux au lieu-dit Wasigenstein qu’aurait eu lieu la fameuse épopée du combat final entre les héros du Waltharilied.

 

            Une trentaine de personne ont pris place au pied du château pour écouter le récit épique selon la traduction en allemand de l’écrivain de Karlsruhe Josef Viktor von Scheffel en 1855 et son contexte géographique et littéraire écrit par le Dr Warnfrid GRAMS. Quant à la version française, elle se fonde sur la traduction réalisée en 2008 par Sophie Albert, Silvère Menegaldo et Francine Mora (Edition Ellug-Université Stendhal de Grenoble).

 

En allemand, ce sont Warnfrid GRAMS et son épouse Ira, et en français Gilles AMBLARD et son épouse Marie-Anne, qui ont donné lecture de ce récit épique.

L’accompagnement musical a été réalisé par Gilles AMBLARD à la guitare et Georges HAIBACH à l’épinette des Vosges et à la Nyckelharpa, un instrument traditionnel Suédois. A l’issue de la prestation, une collation a été servie sur place par le restaurant Alsace-Village d’Obersteinbach.

Prochaine prestation, le 16 juillet 2015.

 

Quelques photos du spectacle

Geschichte

 

Um 430 n.Chr. bedrohten die Hunnen das Abendland durch Beutezüge gegen die Franken, Burgunder und das Königreich Aquitanien. Um ihr Land vor Plünderung zuschützen schlossen die bedrohten Herrscher mit den Eindringlingen Nichtangriffsverträge ab. Als Friedensgarantie mussten die Kinder der Unterworfenen Herrscher als Geißeln an den Hunnenkönig ausgeliefert werden. So erging es auch Walther Prinz von Aquitanien, seiner Verlobten Hildegund, eine burgundische Prinzessin, und Hagen von Tronje, der als Unterpfand für den noch zu jungen Burgunder Prinzen Gunther ebenso als Geisel an den Hof König Etzels nach Gran an der Donau verdingt wurde. Die Geiseln wurden standesgemäß erzogen und später sogar mit Hofämtern betraut. Hildegund stieg zur Haus- und Hof-Schaffnerin der Königin Ospirin auf. Walther und Hagen wurden zu Hunnengenerälen befördert.

Die Nachricht vom Tod des alten Burgunder Königs veranlasste Hagen nach Worms am Rhein zu fliehen. Walther von Aquitanien zögerte noch etwas und wartete erst einmal den nächsten Schlachtensieg ab, um dann im allgemeinen Siegesrausch  unbemerkt in der Dunkelheit mit Hildegund und zwei Kisten Gold die Flucht zu wagen. Sein Plan ging auf und er überquerte nahe Worms den Rhein. Als das der  junge König Gunther erfuhr wollte er Walthers Gold und dessen Braut abjagen. Gegen Hagens Rat bot König Gunther zwölf seiner besten Vasallen auf und spürte Walther am Wasigenstein auf. Dort, zwischen den beiden Felsen, kam es zu einem schrecklichen Gemetzel. Elf der Vasallen fielen.  Da ließ sich Hagen erweichen, mit Gunther gegen seinen Jugendfreund zu kämpfen. Zum Schein zogen sie ab ins Steinbachtal, wo es zur Entscheidungsschlacht kam. Dabei verlor Gunter seinen linken Fuß, Hagen sein Auge nebst Backe und Walther seine rechte Hand (die Schwurhand). Laut der Aufzeichnung des Mönches Ekkehart I, des umstrittenen Verfassers des Walthari- Liedes, kam es dann endlich zur Versöhnung – ja zu einem Versöhnungsmahl zwischen Gunther Hagen und Walther, während Hildegund die Wunden versorgte und Wein nebst Speisen reichte.

 

Ungefähr 30 Zuschauer hatten sich am Fuße der Burgruine  Wasigenstein eingefunden und  hörten Ausschnitte von dem durch den Karlsruher Dichter Victor von Scheffel (1855) aus dem Lateinischen ins Deutsche poetisch übersetzte Heldenepos und dazu Ausführungen von Dr. Warnfrid Grams über die literarischen sowie geographisch- historischen  Zusammenhänge.  Die ins Französische übersetzte Version des Vortrags wurde ergänzt  durch die Übersetzung des Walthari Liedes ins Französische von Sophie Albert, Silvère Menegaldo und Francine Mora (2008).

 

Abwechselnd lasen  Dr. Warnfrid Grams und seine Frau Ira das Heldenlied und den Vortrag auf Deutsch, sowie  auf Französisch Gilles Amblard und seine Frau Marie-Anne.

 

Die Musikalische Begleitung gestaltete Gilles Amblard Gitarre mit Georges Haibach Vogesenspinett und Nyckelharpa, ein traditionell schwedisches Instrument.

 

Am Schluss der Aufführung wurde an Ort und Stelle ein sommerlicher Imbiss vom Restaurant Alsace -Village gereicht.

 

Nächste Veranstaltung dieser Art findet am 16. Juli 2015 statt.

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Mise à jour le: 04/12/2017